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Ersatzneubau(Laufendes Projekt)

Kita „Strandmuschel“ (VolksS)
Parkstraße 1, 18119 Rostock

Ersatzneubau Kita „Strandmuschel“ – Architekturzeichnung
Architekturzeichnung
Ersatzneubau Kita „Strandmuschel“ – Architekturzeichnung
Architekturzeichnung

Die Kindertagesstätte „Strandmuschel“ bekommt einen Neubau – als Ersatz für die aktuelle Einrichtung in der Parkstraße. Entstehen soll dieser auf einer derzeit unbebauten Grünfläche in der Friedrich-Barnewitz-Straße in unmittel­barer Nachbarschaft des Technologie­zentrums Warnemünde. In dem neuen Gebäude können 54 Krippen- und 114 Kindergarten­kinder betreut werden. Der Baukörper umfasst u-förmig die Außen­spielfläche und gliedert sich in drei Bereiche: In den Seiten­flügeln werden die Gruppen­räume angeordnet, im Zentrum groß­zügige Aufenthalts­bereiche inklusive Kinder­atelier und -werkstatt sowie dem Kinder­restaurant mit der Kinder­küche. Weiter finden sich hier Funktions­räume sowie die Räume für die Verwaltung. Die Eingeschossigkeit des Gebäudes und schwellen­lose Übergänge ermöglichen die unein­geschränkte Barriere­freiheit.

Die Gestaltung der Kita soll den örtlichen Bezug zur Küste aufgreifen und sich optisch an Fischer­häuschen orientieren. Geplant ist, das Gebäude in Holz­bauweise zu errichten. Diese Leichtbau­variante schützt den wenig tragfähigen Boden vor einer zu großen Last. Zusätzlich ist eine Pfahl­gründung vorgesehen, auf der eine Stahlbeton­decke aufgelegt wird.

Die Kindertagesstätte „Strandmuschel“ ist seit 1993 in Trägerschaft der Volks­solidarität. Aktuell befindet sich die Einrichtung in einer Villa aus dem Jahr 1905. Seit 60 Jahren wird das Gebäude als Kinder­tages­stätte genutzt, vornehmlich von Kindern, die aus dem Einzugs­gebiet Warnemünde und Diedrichshagen kommen oder deren Eltern in Warnemünde arbeiten. Die aktuellen räumlichen Bedingungen sind für die Kinder­betreuung nicht optimal, die Nachfrage nach Betreuungs­kapazitäten dagegen groß. Mit dem Neubau wird sich die Anzahl der Betreuungs­plätze mehr als verdoppeln. Der voraussichtlich 3,5 Mio. Euro teure Neubau wird über Eigenmittel des KOE und über Kredite finanziert. Nach aktuellem Stand wird die Projekt­planung in 2019 finalisiert, sodass ein Baubeginn im Jahr 2020 möglich ist.


Fakten und Zahlen:

Bauzeit: 2019 bis 2020
Investitionsvolumen: 3,5 Mio. EUR
Planung: b3 architekten und ingenieure


Fördermittelgeber:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

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