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Erweiterung der Kunsthalle Rostock um ein Schaudepot

Erweiterung der Kunsthalle Rostock um ein Schaudepot - Bildmontage Im Mai 2015 hat der Eigenbetrieb "Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock" sowohl das ehemalige Schifffahrtsmuseum in der August-Bebel-Straße als auch die Kunsthalle für ein Förderprogramm zu nationalen Projekten des Städtebaus angemeldet. Innerhalb der Auswahl und Wertung aller eingereichten Projekte mit einem Gesamtvolumen von 620 Millionen Euro wurde die Kunsthalle Rostock durch eine Expertenkommission als einziges Vorhaben aus ganz Mecklenburg-Vorpommern für eine Förderung in 2015 ausgewählt.

Im Juli 2015 sind der Hansestadt Rostock durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vier Millionen Euro, aus dem Zukunftsinvestitionspakt für Nationale Projekte des Städtebaus, für die Erweiterung der Kunsthalle um ein Schaudepot zugesichert worden. Mit dem Projekt sollen die städtebauliche Gesamtkonzeption für die Kunsthalle vervollständigt und der Kulturstandort in Rostock gestärkt werden. Die Rostocker Kunsthalle ist eines der wichtigsten Architektur-Denkmale der DDR-Moderne in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.

Um die nationale Wahrnehmung der Kunsthalle voranzubringen, attraktive Ausstellungen durch Leihgaben anbieten zu können und dadurch eine weitreichende internationale Vernetzung zu erreichen, ist eine Erweiterung der Kunsthalle um ein Schaudepot notwendig.

Der etwa 27 x 27 Meter große Gebäudeneubau soll auf zwei Etagen rund 1 100 m² Ausstellungs- und Schaudepotfläche schaffen.

Die Sanierung des Bestandskomplexes der Kunsthalle ist gleichfalls für eine Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) angemeldet. Insgesamt gehen die Planungen derzeit von einem Investitionsvolumen von ca. 4,5 Millionen Euro aus, wobei 75 Prozent der förderfähigen Kosten aus dem Fonds finanziert werden können. Die übrigen Kosten werden durch Kredite des Eigenbetriebes KOE Rostock finanziert.

Die bauliche Umsetzung für die Erweiterung um das Schaudepot ist für die Jahre 2017/2018 geplant. Die Sanierung des Bestandsgebäudes wird im Anschluss erfolgen.


Fakten und Zahlen:

Planungen: ARGE buttler architekten gmbh + matrix architektur gmbh

Umsetzungsphase: Planungen 2016, bauliche Umsetzung 2017/2018

Investition Schaudepot: ca. 4,5 Millionen Euro



Fördermittelgeber:

Nationales Projekt des Städtebaus


Artikel:

13.05.2017 Symbolische Grundsteinlegung Schaudepot / Tag der Städtebauförderung 2017

Im Rahmen des heutigen nationalen "Tag der Stadtebauförderung 2017" wurde auch der symbolische Grundstein für das neue Schaudepot als Erweiterung der Kunsthalle gelegt.

In dem Zeitraum bis 2016 wurden insgesamt rund 417 Millionen Euro Programmmittel aus der Städtebauförderung für das Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ und die fünf Fördergebiete Evershagen, Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel eingesetzt. Ungefähr ein Drittel der Mittel stammen davon aus dem städtischen Haushalt.

Um die positive Stadtentwicklung nochmals deutlich zu machen, findet auch in Rostock am 13. Mai 2017 bereits zum dritten Mal der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt.

Deutschlandweit präsentieren die Städte und Gemeinden an ausgewählten Beispielen, wie vielgestaltig Städtebauförderung die Stadtentwicklung und die Stadtgesellschaft allgemein bereichern kann. Die Veranstaltungen sind ein Angebot, die positive Entwicklung gemeinsam zu feiern, mit Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, Ideen zu entwickeln, über die Stadtentwicklung seines Lebensumfeldes mitzudiskutieren und so auch beim Einsatz von Fördermitteln für die nachhaltige Sanierung mitzuwirken.

Im Beisein der Landesbildungsministerin Birgit Hesse wurde zudem der Grundstein für den Bau des Schaudepots gelegt und im Anschluss mit einem bunten Bühnen- und Familienprogramm gefeiert.

13.01.2017 Baubeginn Schaudepot

Als "Nationales Projekt des Städtebaus" setzt der Eigenbetrieb KOE Rostock den Neubau eines Schaudepots zur Erweiterung der Kunsthalle um. Mit dem Projekt sollen die städtebauliche Gesamtkonzeption für die Kunsthalle vervollständigt und der Kulturstandort in Rostock gestärkt werden. Entstehen wird etwa 27 x 27 Meter großer Gebäudeneubau, welcher auf zwei Etagen rund 1.100 m² Ausstellungs- und Schaudepotfläche schaffen wird.

Bereits am vergangenen Freitag wurde die Baugenehmigung für das Vorhaben ausgereicht, so dass in dieser Woche die Arbeiten mit der Baufeldfreimachung beginnen konnten. In einem ersten Schritt wurde dieser Tage der alte Garagenkomplex abgerissen, bevor in der kommenden Woche die nötigen Baumfällungen erfolgen können.

Im Rahmen des Tages der Städtebauförderung ist für den 13. Mai 2017 die symbolische Grundsteinlegung durch den Eigenbetrieb KOE Rostock für das neue Schaudepot geplant. Insgesamt werden für den Neubau ca. 4,5 Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2018 geplant.

10.06.2016 Schaudepot Kunsthalle im Gestaltungsbeirat

Mit Blick auf die Wichtigkeit der Maßnahme für die Hansestadt Rostock wurde am heutigen Nachmittag der Neubau eines Schaudepots für die Kunsthalle im Gestaltungsbeirat vorgestellt. Die Betriebsleiterin des Eigenbetriebes KOE Rostock Frau Hecht unterstrich in den einleitenden Worten zu der Präsentation die Bedeutung dieser Maßnahme und richtete ihren Dank an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit für die Auswahl des Projektes für eine Förderung aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm für Nationale Projekte des Städtebaus. Im Rahmen einer angeregten Diskussion wurde durch das Gremium überwiegender Zuspruch zu den Planungen ausgesprochen.

27.01.2016 Zuwendungsbescheid des Bundes für Schaudepot der Kunsthalle Rostock

Eine Urkunde über den Zuwendungsbescheid in Höhe von vier Millionen Euro konnten gestern (Dienstag, 26. Januar 2016) Senator Dr. Chris Müller, Sigrid Hecht als Leiterin des Eigenbetriebes Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung und Dr. Michaela Selling, Leiterin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen, in Berlin aus den Händen von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold entgegen nehmen. Damit ist die Finanzierung der Erweiterung der Kunsthalle Rostock um ein Schaudepot gesichert. Das Gebäude mit einer Grundfläche von knapp 1.700 Quadratmetern soll unmittelbar neben der Kunsthalle Rostock erreichtet werden. Die Zuwendung erfolgt aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" und umfasst etwa 88 Prozent der insgesamt zu erwartenden Kosten. Noch im Herbst 2016 könnte damit der Baustart erfolgen.

Der Entwurf für das neue Gebäude nutzt die Erfahrungen anderer namhafter Museen, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, Kunstwerke auch ohne Ausstellungsbetrieb zu erleben. Neben einer innovativen inneren Raumaufteilung und -konzeption mit sehr flexiblen Schau-Depotflächen sollen vor allem Fassaden und Außenhülle die städtebauliche Wirkung des Ensembles aufwerten und die Sichtbarkeit und Wahrnehmung vergrößern. "Städtebau, Kunstlagerung und Kunstpräsentation sollen sich zu einer neuen Kunst-Raum-Lösung verbinden. Die umlaufende weiße Glashülle soll bei Nacht mittels LED in ein dezentes, sich änderndes, reagibles Farb-Kunstwerk eingebunden werden, so dass das Depot selbst zum Ausstellungsstück, zu einemLeuchtturm wird", heißt es in der Projektbeschreibung.

Senator Dr. Chris Müller unterstreicht: "Ich danke allen Beteiligten in der Stadtverwaltung, beim Trägerverein und auch im politischen Raum in Schwerin und Berlin, die tatkräftig mitgewirkt haben, dieses so wichtige Projekt auf den Weg zu bringen. Die beabsichtigte Fertigstellung des Erweiterungsbaus im Jahr des 800. Stadtgeburtstags 2018 wird der großartigen Entwicklung der Kunsthalle Rostock noch einmal zusätzlichen Schub verleihen."

Hansestadt Rostock, Der Oberbürgermeister

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