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14.05.2008

Das Forschungszentrum für Biosystemtechnik und Biomaterialien

Auszug aus Wissensmeer, Ausgabe 10. April 2008

Das Forschungszentrum für Biosystemtechnik und Biomaterialien in Warnemünde ist ein Komplex vieler Hightech-Labore der unterschiedlichsten Fachrichtungen. Schwerpunkte der Forschung liegen in der Implantattechnologie, Biomedizin und Biotechnologie, Mess- und Sensorsysteme, Zelltechnologie und extrakorporale Detoxikation. Firmen aus den Bereichen des medizinischen Gerätebaus, der Biotechnik und -medizin, der Laser- und Messtechnik und der Zell- und Implantattechnologie haben sich hier angesiedelt. Mit den vielen fachverwandten Firmen in direkter Nachbarschaft (teilweise Ausgründungen aus dem Forschungszentrum) bieten sich beste Forschungs- und Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler und Unternehmen sowie eine schnelle Verwertbarkeit von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte. Die enge interdisziplinäre Vernetzung von Biologen, Medizinern, Physikern und Ingenieuren auf dem Gebiet der mikrophysiologischen und bioelektronischen Zell-Analytik und -Sensorik und der technischen Nutzung von Biosystemen ist ein großer Standortvorteil für die Mieter.
Auf einer Gesamtfläche von 5 035 m² bietet das Forschungszentrum modern ausgerüstete Labor- und Büroflächen, die speziell für Forschung, Entwicklung und Produktion in Bereichen der Biomedizin konzipiert wurden. Zur Ausstattung der Labore gehören unter anderem Sterilwerkbänke, Sterilisationsanlagen, Spezial-Großraumkühlzellen (bis -80°), Wasseraufbereitungsanlage, Druckluft sowie eine Prozessgasversorgung.
Das Forschungszentrum wurde im Mai 1997 fertiggestellt und hat derzeit noch freie Laborflächen zur Verfügung.



Ein Mieter stellt sich vor: Leibniz-Institut für Katalyse e.V.
Um international konkurrenzfähig Wissenschaft zu betreiben, sollten vorhandene Forschungsressourcen bestmöglich gebündelt werden. In diesem Sinne fusionierte Anfang 2006, einer Empfehlung des Wissenschaftsrates folgend, das Leibniz-Institut für Organische Katalyse (IfOK) mit dem Institut für Angewandte Chemie Berlin-Adlershof (ACA) zum Leibniz-Institut für Katalyse e.V. an der Universität Rostock (LIKAT). Mit der Fusion entstand ein Katalyse-Institut, das sowohl aufgrund seines wissenschaftlichen Potentials als auch seiner technischen Ausrüstung eine herausgehobene Stellung im europäischen Raum einnimmt, aber auch wissenschaftlich im internationalen Vergleich eine führende Rolle spielt.
Hauptziele der wissenschaftlichen Arbeiten am LIKAT sind die Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Katalyse und insbesondere deren Anwendung bis hin zu einer technischen Umsetzung. Das LIKAT fungiert dabei als Bindeglied zwischen Universitäten und Instituten der Max-Planck-Gesellschaft auf der einen sowie Unternehmen der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Wirtschaft auf der anderen Seite. Es definiert seinen Aufgabenschwerpunkt im Umfeld anwendungsnaher Grundlagenforschung und
angewandter Forschung. Neue Katalyse-Anwendungen in zukunftsorientierten Wirtschaftsbereichen zu realisieren, ist eines der strategischen Ziele des LIKAT. Speziell neue Anwendungen im Life-Science-Bereich, der nachhaltigen chemischen Produktionsprozesse und zukünftig auch dem Energiesektor und der Nanotechnologie sind hier von Interesse.

fz-warnemuende

Forschungszentrum Warnemünde, Friedrich-Barnewitz-Straße 4, 18119 Rostock

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