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15.09.2017

KOE feiert symbolisches Richtfest beim Schaudepot Kunsthalle

Richtfest Schaudepot
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Richtfest Schaudepot
Richtfest Schaudepot
Das neue Schaudepot als Erweiterung der Kunsthalle nimmt weiter Form an. Der Rohbau ist vollendet, das Dach errichtet. Grund genug für den Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock sich mit einem symbolischen Richtfest bei allen Bauleuten zu bedanken. Symbolisch, denn beim Schaudepot gibt es kein Dach, das im herkömmlichen Sinne „aufgerichtet“ werden kann. „Geschüttet statt gerichtet„, erläuterte Rainer Mohns von bsb Bau Malchin GmbH daher in seinem Richtspruch am vergangenen Dienstag. „Das Schaudepot ist regendicht. Gegründet unsere Zuversicht. Zum Jubiläum unserer Stadt, die Kunst ein schönes Lager hat„, dichtete er weiter. Die bsb Bau Malchin GmbH hatte am Schaudepot die Rohbauarbeiten übernommen. Traditionell wurde auch ein Richtkranz hochgezogen - wenngleich dieser nur auf Platz zwei der schönsten Kronen landet, direkt hinter dem der Universitätsmedizin für den Bau der Zentralen Medizinischen Funktionen.

Auch Oberbürgermeister Roland Methling gratulierte zur Fertigstellung des ersten großen Bauabschnitts. In seiner Danksagung an die Gewerke stellte er die Bedeutung des Neubaus für die Archivierung und für die Schaudeponierung von attraktiven Kunstschätzen heraus. In dem Schaudepot soll im Herbst 2018, pünktlich zum Stadtjubiläum, die für die Hansestadt Rostock bedeutsame Böhmersammlung präsentiert werden.

Im August dieses Jahres wurde mit den Arbeiten im Inneren des Gebäudes begonnen, unter anderem mit der Installation der Haustechnik. In den kommenden Wochen und Monaten wird das Gebäude winterfest gemacht, die Gebäudehülle wird verschlossen. Zudem wird der Anschluss des Schaudepots an die Kunsthalle hergerichtet: Ein Übergang wird künftig das Bestandgebäude mit dem Neubau verbinden.

Die Erweiterung der Kunsthalle durch ein Schaudepot wird mit vier Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Der etwa 27 x 27 Meter große Gebäudeneubau wird auf zwei Etagen mit rund 1.100 Quadratmetern zusätzliche Ausstellungs- und Depotflächen schaffen. Die Gesamtkosten betragen rund 4,5 Millionen Euro. Die nicht förderfähigen Kosten werden durch den Eigenbetriebes KOE Rostock finanziert. Mit den Planungen wurden die ARGE buttler architekten gmbh und die matrix architektur gmbh beauftragt.

Die Kunsthalle Rostock gehört deutschlandweit zu den wichtigsten Architektur-Denkmälern der DDR-Moderne. 1964 konzipiert und 1969 eröffnet, war sie der erste und einzige Neubau eines Kunstmuseums in der DDR.

Das Konzept eines Depots neben der Kunsthalle basiert in der Entwicklung des Denkmals selbst. Bereits in der Ursprungsplanung des Kunsthallen-Architekten Hans Fleischhauers war ein gesonderter Depotanbau vorgesehen, um den Sammlungsbestand des Hauses, der mittlerweile 200 Skulpturen, 520 Gemälde und 6000 grafische Blätter umfasst, fachgerecht zu lagern. Mit einem Schaudepot kann man jetzt auch die Sammlungen den Menschen zugänglich machen.

Kunsthalle und Schaudepot, Hamburger-Str. 40, 18069 Rostock

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