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14.03.2018

Neue Lichttechnik für das Heimatmuseum

Das Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße in Warnemünde wurde mit modernster LED-Technik ausgestattet.
Die Beleuchtung von Kunst und Ausstellungsgegenständen ist einer der anspruchsvollsten Aufgaben in der musealen Lichttechnik. Die Objekte sollen möglichst natürlich dargestellt werden, im richtigen Licht erscheinen - so auch im Heimatmuseum Warnemünde.
Bis dato werden Ausstellungsbereiche jedoch teilweise mit Anbauleuchten, teilweise mit Halogenstrahlern oder 60-Watt-Glühlampen beleuchtet. Dies ist nicht nur aus musealen Gesichtspunkten ungünstig, sondern auch hinsichtlich der Klima- und Kostenbilanz. Doch damit ist nun Schluss: In den kommenden Monaten stattet der Eigenbetrieb „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ das Museum mit LED-Leuchten aus. „Derzeit gibt es keine Alternative zur Energieeinsparung mit LED im Vergleich zu anderen Lichtquellen“, sagt KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht. „Mit der Umrüstung auf LED können wir für das Heimatmuseum Warnemünde pro Jahr knapp sieben Tonnen CO2 sowie rund 12.000 kWh Elektroenergie einsparen. Daraus ergibt sich eine jährliche Stromkosten-Ersparnis von zirka 3000 Euro“, verdeutlicht sie. Gefördert wird die insgesamt knapp 45.000 Euro umfassende Maßnahme mit 22.500 Euro aus dem „Europäischen Fond für regionale Entwicklung“ (EFRE). Weitere 11.500 Euro werden durch den Projektträger Jülich aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative zur Verfügung gestellt.


Die Förderprogramme verfolgen das übergeordnete Ziel, die Treibhausgasemissionen in den Kommunen signifikant zu senken, um langfristig die Weichen für klimaneutrale Kommunen zu stellen.
Das heutige Heimatmuseum wurde 1767 als typisches Warnemünder Wohnhaus errichtet. 1933 erhielt die Stadt Rostock die Immobilie und eröffnete hier nach einem Umbau ein Museum. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach saniert, zuletzt konnten die technische Gebäudeausrüstung modernisiert und das Dach sowie die Fassade nach historischem Vorbild erneuert werden. Durch die Installation der LED-Lichttechnik wird nun zusätzlich eine effektive Ausleuchtung der Räume erreicht.


Hintergrund - Die „Nationalen Klimaschutzinitiative„: Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zu Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher, ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen zu dem Projektträger Jülich: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Förderkennzeichen für das Heimatmuseum: 03K05267

Realisierungszeitraum: 01/2018 bis 08/2018

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