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Sanierung und Erweiterungsbau(Abgeschlossenes Projekt)

Grundschule Heinrich Heine
Heinrich-Heine-Straße 3, 18119 Rostock

Grundschule „Heinrich Heine“
Grundschule „Heinrich Heine“
Architekturzeichnung
Architekturzeichnung
Architekturzeichnung
Architekturzeichnung

Die unter Denkmalschutz stehende Grundschule „Heinrich Heine“ im Ostseebad Warnemünde wird durch den Eigen­betrieb KOE Rostock umfassend saniert und durch einen Erweiterungs­bau ergänzt.

Das Hauptgebäude wurde 1881 im Stil einer toskanischen Villa als Schul­gebäude errichtet, bereits 1896 aufgestockt und wird seit dieser Zeit auch als Schule genutzt.

Ziel des Vorhabens ist neben der Grund­sanierung und Modernisierung des Bestands­gebäudes vor allem die Erweiterung, um den gestiegenen Raum­bedarfen zur Unter­bringung von Schul­kindern gerecht zu werden. In diesem Zusammen­hang wird der Schul­komplex einer Kompletts­anierung unter­zogen und brandschutz­technisch ertüchtigt. Die hofseitigen Baracken werden im Zuge der Sanierung zurück­gebaut.

Der Gebäudekomplex wird künftig bis zu 225 Kindern Platz bieten. Während der Bau­maßnahme erfolgt der Auszug der Schule in einen Interimsbau auf das Sport­freigelände in der Parkstraße in Warnemünde. Dafür wird eine moderne Container­anlage errichtet.


Fakten und Zahlen:

Ausführungsplanung: Architekturbüro matrix
Bauzeit: 2018 bis 2020
Kosten: 8,35 Millionen Euro
Förderung: 6 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln


Fördermittelgeber:

EFRE Europäische Union


Artikel zum Projekt

30.09.2020 Saniert und erweitert: Heinrich Heine Grundschule nach 2,5 Jahren fertiggestellt

Frontansicht des Bestandsgebäudes. Foto von Joachim Kloock
Geschaffen wurde ein gelungenes Ensemble aus Neubau und denkmalgeschütztem Altbau. Foto von Joachim Kloock
Auf dem Campus der Grundschule Heinrich Heine ist wieder Leben eingekehrt: Nachdem der Schulstandort in den vergangenen zweieinhalb Jahren rundum erneuert wurde, hallt nun erneut Kinderlachen über die Flure. „Ich kenne das Gebäude sehr gut. Meine Tochter ist hier zur Schule gegangen. Damals konnte man das Alter der Schule nicht nur deutlich anhand der Gebrauchsspuren ablesen, sondern auch am Geruch erraten“, verrät Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. „Die alte Dame hat sich mächtig herausgeputzt. Ich freue mich, dass Warnemünde dieses Schmuckstück erhalten bleibt und die Kinder einen so schönen Ort zum Lernen haben.“

Die Heinrich-Heine-Grundschule konnte wie geplant in den Sommerferien fertiggestellt und an den Nutzer übergeben werden – trotz einiger Herausforderungen während der Bauphase: „Wir haben hier zwei Baustellen gleichzeitig umgesetzt: die Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus und die Realisierung eines Neubaus als Erweiterung der Bestandsschule. Gerade die Sanierung eines Denkmals kann für Überraschungen sorgen. Unerwarteter traf uns jedoch der Ausbruch der Corona-Pandemie“, sagt Bauherrin Sigrid Hecht vom kommunalen Eigenbetrieb KOE Rostock. Personal- und Lieferprobleme für Materialien erforderten Organisationsgeschick auf dem Bau. „Mithilfe der Firmen an unserer Seite und der Bereitschaft alles dafür zu geben, den Fertigstellungstermin zu halten, konnte der Betrieb der Baustelle aufrechterhalten werden“, verdeutlicht Sigrid Hecht.

Unterstützt wurde das 8,3 Millionen Euro umfassende Projekt maßgeblich mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Christian Pegel, M-Vs Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, überzeugte sich persönlich bei der offiziellen Eröffnung am 30. September dieses Jahres, ob die Finanzhilfen gut angelegt worden sind.

Während des Baus waren die rund 200 Schülerinnen und Schüler übergangsweise in einer Containerschule im Ostseebad untergebracht. Die Rückkehr an ihren alten Schulstandort konnten sie kaum erwarten, um die Segel neu zu setzen, um einen neuen Kurs zu fahren. Ein Kurs, der maßgeblich für den Wandel der Schullandschaft in Hinblick auf die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien steht: „Schritt für Schritt wird die Schule mit der neuesten technologischen Infrastruktur ausgestattet, um einen zeitgemäßen Unterricht, inklusive den Einsatz neuer Lehrmethoden, zu ermöglichen. Klassische Tafeln mit Kreide haben ausgedient, ebenso wie der alte Polylux“, betont Steffen Bockhahn, Rostocks Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule.

Die Erweiterung der Schule um ein zusätzliches Gebäude ermöglicht die Doppelnutzung des Standortes als Schule und Hort. Die neue, moderne integrierte Aula mit umlaufender Dachterrasse wird dabei nicht nur als Klassenraum genutzt, sondern kann künftig auch für Stadtteilveranstaltungen genutzt werden. Dank eines integrierten Aufzuges sind alle Etagen auch barrierefrei zugänglich.

05.11.2019 Erste Etappe geschafft: Hansestadt feiert Richtfest an der Grundschule „Heinrich Heine“

Über dem Neubau schwebt die Richtkrone.
Auch die Tochter von Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen besuchte die Grundschule Heinrich Heine.
Die Kinder des Schulchors durften einen Blick auf die Baustelle werfen.
Wie in einem Dornröschenschlaf versunken, steht sie da, zeigt ihre stille Schönheit, majestätisch und poetisch zugleich – wie die Texte des Schriftstellers dessen Namen sie trägt. Doch hinter den eingestaubten Fenstern und verschlossenen Türen der Grundschule „Heinrich Heine“, bewegt sich etwas: Wo vor einem Jahr noch Kinderstimmen durch die Flure hallten, stimmen Baumaschinen das Lied der Veränderung an. Die Schule, die 1881 im Ostseebad Warnemünde als „Bismarck-Schule“ ihren Heimathafen fand, wird aktuell umfassend durch den Eigenbetrieb KOE Rostock im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt denkmalgerecht modernisiert und um einen Neubau erweitert.

Nach zwei Bränden im Winter 1937/38 wurde die Grundschule Heinrich Heine erstmals und in der Zeit zwischen 1977 und 1992 das zweite Mal umfassend saniert. „Nun machen wir das traditionsreiche Warnemünder Schulgebäude fit für das 21. Jahrhundert. Wer hier zur Schule geht, soll sich gern an diese Zeit erinnern. Denn das Lernen wird immer wichtiger!“, betont Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. Seit jeher war die Schule Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche: als Knabenschule, als Polytechnische Oberschule und letztlich als Grundschule. „Nicht erst in dieser Phase beginnt das lebenslange Lernen, aber in diesen vier Grundschul-Jahren entscheidet sich, ob Lernen auch Spaß macht", sagt Madsen.

Die Geschichte der Grundschule „Heinrich Heine“ wird fortgeschrieben und die erste Etappe in dieser neuen Abenteurer-Episode ist geschafft: „Die Rohbauarbeiten im Alt- und Neubau sind abgeschlossen, sodass wir nun den Innenausbau fortsetzen können“, erklärt Bauherrin Sigrid Hecht. „Nachdem jahrelang in Rostock Schulen geschlossen werden mussten, freuen wir uns, dass wir bestehende Einrichtungen nicht mehr nur sanieren, sondern dass Rostock wieder wächst und wir im Auftrag der Stadt gemeinsam neu bauen können. Für uns ist das ein guter Grund zum Feiern. Gerade an diesem geschichtsträchtigen Standort wollen wir mit einem symbolischen Richtfest der Tradition folgen uns bei den Handwerkern für die bisher geleistete Arbeit zu bedanken“, so die KOE-Chefin. Symbolisch, denn beim Neubau der Heinrich-Heine-Schule gibt es kein Dach, das im klassischen Sinne „aufgerichtet“ wird.

8,3 Millionen Euro werden in das Bauvorhaben investiert, Unterstützung erhält die Stadt mit 5,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Erweiterung des Standortes ermöglicht die künftige Doppelnutzung der Gebäude als Schule und Hort. Die zusätzlich integrierte Aula soll außerdem für Stadtteilveranstaltungen erlebbar werden. Dank eines neuen integrierten Aufzuges sind dann alle Etagen auch barrierefrei zugänglich.

Während der Baumaßnahmen werden die Schülerinnen und Schüler übergangsweise in einer Containerschule am Sportpark Warnemünde unterrichtet. Voraussichtlich nach den Sommerferien 2020 können sie auf Entdeckertour in ihrem alten und dieses Mal auch in einem neuen Schulgebäude gehen.

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