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Sanierung und Erweiterungsbau(Laufendes Projekt)

Grundschule Heinrich Heine
Heinrich-Heine-Straße 3, 18119 Rostock

Grundschule „Heinrich Heine“
Grundschule „Heinrich Heine“
Architekturzeichnung
Architekturzeichnung
Architekturzeichnung
Architekturzeichnung

Die unter Denkmalschutz stehende Grundschule „Heinrich Heine“ im Ostseebad Warnemünde wird durch den Eigen­betrieb KOE Rostock umfassend saniert und durch einen Erweiterungs­bau ergänzt.

Das Hauptgebäude wurde 1881 im Stil einer toskanischen Villa als Schul­gebäude errichtet, bereits 1896 aufgestockt und wird seit dieser Zeit auch als Schule genutzt.

Ziel des Vorhabens ist neben der Grund­sanierung und Modernisierung des Bestands­gebäudes vor allem die Erweiterung, um den gestiegenen Raum­bedarfen zur Unter­bringung von Schul­kindern gerecht zu werden. In diesem Zusammen­hang wird der Schul­komplex einer Kompletts­anierung unter­zogen und brandschutz­technisch ertüchtigt. Die hofseitigen Baracken werden im Zuge der Sanierung zurück­gebaut.

Der Gebäudekomplex wird künftig bis zu 225 Kindern Platz bieten. Während der Bau­maßnahme erfolgt der Auszug der Schule in einen Interimsbau auf das Sport­freigelände in der Parkstraße in Warnemünde. Dafür wird eine moderne Container­anlage errichtet.


Fakten und Zahlen:

Ausführungsplanung: Architekturbüro matrix
Bauzeit: 2018 bis 2020
Kosten: 8,35 Millionen Euro
Förderung: 6 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln


Fördermittelgeber:

EFRE Europäische Union


Artikel zum Projekt

05.11.2019 Erste Etappe geschafft: Hansestadt feiert Richtfest an der Grundschule „Heinrich Heine“

Über dem Neubau schwebt die Richtkrone.
Auch die Tochter von Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen besuchte die Grundschule Heinrich Heine.
Die Kinder des Schulchors durften einen Blick auf die Baustelle werfen.
Wie in einem Dornröschenschlaf versunken, steht sie da, zeigt ihre stille Schönheit, majestätisch und poetisch zugleich – wie die Texte des Schriftstellers dessen Namen sie trägt. Doch hinter den eingestaubten Fenstern und verschlossenen Türen der Grundschule „Heinrich Heine“, bewegt sich etwas: Wo vor einem Jahr noch Kinderstimmen durch die Flure hallten, stimmen Baumaschinen das Lied der Veränderung an. Die Schule, die 1881 im Ostseebad Warnemünde als „Bismarck-Schule“ ihren Heimathafen fand, wird aktuell umfassend durch den Eigenbetrieb KOE Rostock im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt denkmalgerecht modernisiert und um einen Neubau erweitert.

Nach zwei Bränden im Winter 1937/38 wurde die Grundschule Heinrich Heine erstmals und in der Zeit zwischen 1977 und 1992 das zweite Mal umfassend saniert. „Nun machen wir das traditionsreiche Warnemünder Schulgebäude fit für das 21. Jahrhundert. Wer hier zur Schule geht, soll sich gern an diese Zeit erinnern. Denn das Lernen wird immer wichtiger!“, betont Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. Seit jeher war die Schule Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche: als Knabenschule, als Polytechnische Oberschule und letztlich als Grundschule. „Nicht erst in dieser Phase beginnt das lebenslange Lernen, aber in diesen vier Grundschul-Jahren entscheidet sich, ob Lernen auch Spaß macht", sagt Madsen.

Die Geschichte der Grundschule „Heinrich Heine“ wird fortgeschrieben und die erste Etappe in dieser neuen Abenteurer-Episode ist geschafft: „Die Rohbauarbeiten im Alt- und Neubau sind abgeschlossen, sodass wir nun den Innenausbau fortsetzen können“, erklärt Bauherrin Sigrid Hecht. „Nachdem jahrelang in Rostock Schulen geschlossen werden mussten, freuen wir uns, dass wir bestehende Einrichtungen nicht mehr nur sanieren, sondern dass Rostock wieder wächst und wir im Auftrag der Stadt gemeinsam neu bauen können. Für uns ist das ein guter Grund zum Feiern. Gerade an diesem geschichtsträchtigen Standort wollen wir mit einem symbolischen Richtfest der Tradition folgen uns bei den Handwerkern für die bisher geleistete Arbeit zu bedanken“, so die KOE-Chefin. Symbolisch, denn beim Neubau der Heinrich-Heine-Schule gibt es kein Dach, das im klassischen Sinne „aufgerichtet“ wird.

7,9 Millionen Euro werden in das Bauvorhaben investiert, Unterstützung erhält die Stadt mit 5,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Erweiterung des Standortes ermöglicht die künftige Doppelnutzung der Gebäude als Schule und Hort. Die zusätzlich integrierte Aula soll außerdem für Stadtteilveranstaltungen erlebbar werden. Dank eines neuen integrierten Aufzuges sind dann alle Etagen auch barrierefrei zugänglich.

Während der Baumaßnahmen werden die Schülerinnen und Schüler übergangsweise in einer Containerschule am Sportpark Warnemünde unterrichtet. Voraussichtlich nach den Sommerferien 2020 können sie auf Entdeckertour in ihrem alten und dieses Mal auch in einem neuen Schulgebäude gehen.

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