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Sanierung(Laufendes Projekt)

Jugendwohnhaus
Willem-Barents-Straße 27, 18106 Rostock

Visualisierung
Visualisierung
Plan der Liegenschaft
Plan der Liegenschaft

Das in den 1980er-Jahren errichtete Jugend­wohnheim in der Willem-Barents-Straße 27 befindet sich in einem unsanierten Zustand. Aktuell beherbergt das Gebäude 23 Wohn­plätze. Neben vier Jugend­wohn­gruppen gibt es drei Mutter-Kind-Wohnungen, diverse Gemeinschafts­räume, einen Verwaltungs­trakt sowie einen Bereich für die ambulante Erziehungs­hilfe.

Im Zuge der Sanierung werden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt:

Während der Sanierung wird das Gebäude freigezogen. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden während­dessen in die Schleswiger Straße 6 ziehen. Durch den Umzug der ASB Kinder- und Jugend­hilfe in das neu gebaute Familien­kompetenz­zentrum im vergangenen Jahr stehen hierfür Räume zur Verfügung.

In die Sanierung des Jugend­wohnheimes werden nach einer ersten Kosten­schätzung mindestens 3,6 Millionen Euro investiert. Für das Projekt sind Städtebau­förder­mittel beantragt. Die Umsetzung der Maßnahmen soll Ende 2019 eingeleitet werden. Das Jugend­wohnheim wird durch den Verein Hütte e.V. betrieben. Dessen Angebote sind fester Bestandteil der Jugendhilfe­planung der Hanse- und Universitäts­stadt Rostock.


Fakten und Zahlen:

Bauzeit: 2019/2020
Kosten: 3,6 Mio. EUR
Förderung: Städtebau­fördermittel
Planung: matrix architekten


Fördermittelgeber:

Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden


Artikel zum Projekt

30.10.2019 Land unterstützt die Sanierung der „Schmarler Hütte“

Die sogenannte Schmarler Hütte befindet sich in einem unsaniertem Zustand.
Den Fördermittelbescheid überreichte Sozialministerin Stefanie Dresse stellevertretend für das Energieministerium MV an KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht und Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn.
Seit Mitte September 2019 steht das Gebäude leer. Im November beginnen die bauvorbereitenden Maßnahmen.
Die Fassade ist grau und trist, die Platten des Gehweges, der zum Haupteingang der „Schmaler Hütte“ führt, sind gesprungen, die Vergangenheit hat ihre Spuren hinterlassen: Das Jugendwohnhaus in der Willem-Barents-Straße 27 muss dringend für rund 3,6 Millionen Euro saniert werden. Die Hansestadt Rostock hat das Projekt deshalb beim Land Mecklenburg-Vorpommern für die Städtebauförderung angemeldet. Nun kommt die frohe Botschaft in Form eines Fördermittelbescheides, überreicht von Sozialministerin Stefanie Drese: 3,3 Millionen Euro werden für das Vorhaben bereitgestellt.

Das zweigeschossige Gebäude in der Willem-Barents-Straße wurde in den 1980er-Jahren gebaut und befindet sich in einem unsanierten Zustand. Während der Sanierung zieht der Verein Hütte als Betreiber des Jugendwohnhauses mit seinen Wohngruppen nach Lichtenhagen in die Schleswiger Straße. „Wir sind glücklich, dass es nun in der Willem-Barents-Straße mit den Abbrucharbeiten und der Schadstoffsanierung losgehen kann. Mit der Förderzusage ist die Projektfinanzierung gesichert“, sagt Sigrid Hecht, Chefin vom „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“.

Einer der wesentlichen Sanierungsaspekte neben der energetischen Ertüchtigung des Gebäudes betrifft die räumliche Umstrukturierung. Dabei werden die Anforderungen der ambulanten Erziehungshilfe gleichermaßen berücksichtigt wie die Belange der Wohngruppen und der Trainingswohneinheiten. Gemeinsam genutzte Räume wie Kreativ- oder Sporträume werden innerhalb des Gebäudes zentral angeordnet ebenso wie die Räume für die Verwaltung. Zusätzlich können nach der Sanierung erstmals alle Etagen barrierefrei erreicht werden.

Der Verein Hütte ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Jugend- und Sozialhilfeplanung in Rostock. Zu den Angeboten des freien Trägers zählt das betreute Wohnen in Wohngemeinschaften – so wie es in der „Schmarler Hütte“ gelebt wird. Hier bekommen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsen in schwierigen Lebenslagen Hilfe. „Wir erhöhen die Zahl der Plätz von 23 auf 29, weil wir mehr Angebote wie die der ,Schmarler Hütte‘ in Rostock brauchen. Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen in möglichst kurzer Zeit zu helfen wieder gut selbst durchs Leben zu kommen“, sagt der zustände Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn. In etwa einem Jahr wird die Modernisierung des Jugendwohnhauses abgeschlossen sein. Dann steht wieder ein Umzug an, dieses Mal ohne Zeitreise in die 1980er-Jahre.

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