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Sanierung(Laufendes Projekt)

Wasserturm
Blücherstraße 43, 18055 Rostock

Wasserturm
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Wasserturm

Der Wasserturm Rostock gehört zu den bedeutendsten technischen Denk­mälern der Hanse- und Universitäts­stadt Rostock. Jedoch ist seine Fassade stark verschlissen. Feuchtigkeit dringt in das Mauerwerk und sorgt vor allem in den Kälte­perioden dafür, dass das Wahr­zeichen kaputt­friert.

Um die historisch wertvolle Bau­substanz vor dem end­gültigen Verfall zu bewahren, hat der „Eigen­betrieb Kommunale Objekt­bewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitäts­stadt Rostock“ bereits im Mai 2017 die Sanierungs­planungen eingeleitet. Inzwischen wurde der Turm von losen Steinen befreit und voll­ständig ein­gerüstet.

Ende 2018 konnte schließlich die detaillierte Bestands­aufnahme der Stein­formate sowie eine umfang­reiche Darstellung der Schäden an Dach und Fassade erfolgen. Parallel dazu bekommt der Turm die Gelegenheit auszutrocknen. Die Gerüst­plane unter­stützt diesen Prozess und verhindert gleich­zeitig, dass weiter Feuchtigkeit in den Turm dringt. Die gesamte Gebäude­hülle muss nach denkmal­pflegerischen Gesichts­punkten saniert werden. Dazu gehören die Trocken­legung des Fundaments, die voll­ständige Bauwerks­abdichtung nach erfolgter Trocknung und Reinigung unter Berück­sichtigung der Besonder­heiten der Fassaden­gestaltung, die Erneuerung und Eindichtung der Fenster und Außen­türen sowie die Erneuerung der Dach­beläge. Zusätzlich müssen sechs der sieben Türme innerhalb des Vorhabens abgetragen und wieder­aufgebaut werden. Weiter sind die Sockel, die den Turm in der Statik stützen, so von Wasser zersetzt, dass diese in Etappen erneuert werden müssen.

Das rund sechs Millionen Euro umfassende Projekt soll voraus­sichtlich 2021 abgeschlossen werden. Die Projekt­umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Fach­ämtern und wird mit 1,8 Mio. Euro durch das Förder­programm Städte­baulicher „Denkmalschutz-Ost“ unterstützt.


Fakten und Zahlen:

Bauzeit: 2017 bis 2021
Investition: 5,7 Mio. Euro, unterstützt durch Mittel aus dem Programm „Denkmalschutz-Ost“


Fördermittelgeber:

Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden

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