0381 4611640 KOE Logo
0381 4611640
KOE Logo

Neubau(Laufendes Projekt)

Feuerwache 3
Dierkower Allee 1, 18146 Rostock

Visualisierung, © Planungsgruppe Gestering | Knipping, Architekten | Generalplaner  PartmbB

Um den Schutz der Bewohner in den Stadtteilen Dierkow und Toitenwinkel bei Bränden und Technischen Hilfe­leistungen zu verbessern, wird im Rostocker Nordosten eine neue Feuerwache errichtet. Grundlage hierfür ist ein Bürgerschafts­beschluss aus dem Jahr 2016, der die Umsetzung des städtischen Brandschutz­bedarfs­planes erfordert. Der entstehende Gebäude­komplex soll sowohl Platz für die Feuer- und Rettungs­wache 3 (FuRW3) sowie für eine neue Freiwillige Feuerwehr (FF) gewähr­leisten. Hierfür steht ein städtisches Grundstück an der Dierkower Allee zur Verfügung. Die Standort­entscheidung begünstigt zudem die Erreich­barkeit der Betriebe im Rostocker Seehafen.

In der Feuerwache 3 soll eine zentrale Rettungs­wache „Ost“ integriert werden. Es ist vorgesehen, hier die Rettungs­wachen 13 (Berufs­feuerwehr) und 14 (Arbeiter-Samariter-Bund) sowie die Notarzt­wache NEF II (jetziger Standort: Universitäts­klinik) unter­zubringen. Zusätzlich soll in dem Neubau eine zweite Notfall­leit­stelle integriert werden, die bei Ausfall der Leit­stelle und ersten Notfall­leit­stelle in der Feuer- und Rettungs­wache 1 einsatz­bereit ist. Insgesamt werden perspektivisch mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brandschutz- und Rettungs­amtes, des ASB Rostock (Rettungs­dienst) und der Universitäts­klinik (Notärzte) sowie der Freiwilligen Feuerwehr in dem Gebäude­komplex ihren Dienst verrichten.

Die Planungen für den Neubau haben bereits begonnen. Der Bebauungs- sowie der Flächen­nutzungs­plan wurden im Mai 2019 durch die Rostocker Bürger­schaft bestätigt.


Fakten und Zahlen:

Prognostizierte Gesamtkosten: rund 28,2 Mio. EUR
Voraussichtliche Bauzeit: 2020 bis 2024
Konzeption des Gebäudes: Planungs­gruppe Gestering, Knipping, de Vries aus Bremen
Technische Gebäude­ausrüstung: Hildebrandt + Kindt Ingenieur­gesellschaft
Frei- und Verkehr­sanlagen­planung: aib bauplanung
Tragwerks­planung: Ingenieurbüro Montra Bauplanung


Artikel zum Projekt

02.11.2020 Feuer- und Rettungswache 3: Der Rohbau kann beginnen

Projektleiter KOE Uwe Hintze, Johann Edelmann, Leiter des Brandschutz- und Rettungsamtes und Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung bei der Grundsteinlegung.(v.l. Vordergrund).
Acht Minuten – wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen wird, haben die Beamten der Berufsfeuerwehr höchstens 480 Sekunden Zeit, um am Ort des Geschehens einzutreffen. Sie haben acht Minuten, um ihre Uniformen anzuziehen, im Löschfahrzeug zu sitzen und schließlich dort anzukommen, wo ihre Hilfe so dringend herbeigesehnt wird. Eine Zeit, die derzeit bei Problemlagen im Rostocker Nordosten kaum einzuhalten ist.

„In einer menschenfreundlichen Stadt steht der Mensch an erster Stelle. Hierzu zählt auch der Faktor Sicherheit. Nur wer sich sicher fühlt, kann sich auch wohlfühlen. Entsprechend hat die Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt im November 2016 ganz richtig entschieden, dass in dem Stadtteil Dierkow eine dritte Feuer- und Rettungswache entstehen soll“, sagt Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. Mit der Realisierung wurde der „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und Entwicklung“ (KOE) beauftragt und dieser steckt mitten in der Umsetzung des Projektes – und zwar so weit, dass am 2. November dieses Jahres der Grundstein für den Rohbau des Gebäudekomplexes gelegt werden kann.

„In einer Notsituation kommt es auf jede Sekunde an. Deshalb werden an dem Standort in der Dierkower Allee, mit dem auch eine ideale Verbindung zum Überseehafen gewhrleistet wird, verschiedene Nutzungen berücksichtigt. Neben der Feuerwache der Berufsfeuerwehr wird vor Ort eine zentrale Rettungswache sowie eine neue Freiwillige Feuerwehr integriert“, betont Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, zuständiger Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung. Der dreigeschossige Gebäudekomplex mit einer Gesamtnutzfläche von rund 6500 Quadratmetern ist für mehr als 200 Nutzerinnen und Nutzer ausgelegt, die teilweise im Schichtbetrieb arbeiten.

Die Feuerwachen der Stadt befinden sich seit 2012 im Anlagevermögen des zentralen Immobiliendienstleisters KOE. Seitdem wird kontinuierlich an ihrer Sanierung und Modernisierung gearbeitet. So konnte der Umbau der Freiwilligen Feuerwehr Gehlsdorf in 2018 abgeschlossen und die Eröffnung des Ausbildungszentrums für die Berufsfeuerwehren des Landes in 2019 gefeiert werden. Parallel dazu wurden und werden die Planungen für die Sanierung und Erweiterung der Feuerwache 1 in der Erich-Schlesinger-Straße vertieft. Auch hier wurden bereits bauvorbereitende Maßnahmen getroffen. „Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem sichereren Rostock. Derzeit ist es nicht möglich, unsere selbstgesteckten Schutzziele immer zu erreichen. Dies betrifft vor allem den Nordosten.

Bei einer Stadt mit weit mehr als 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, von denen etwa 13 Prozent in den Stadtteilen Dierkow und Toitenwinkel Zuhause sind, ist es zwingend notwendig, im Bereich der Feuerwehr und des Rettungsdienstes die Gefahrenabwehr im Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung zu gewährleisten“, erklärt Johann Edelmann, Leiter des städtischen Brandschutz- und Rettungsamtes.

2017 wurde für das Projekt „Feuer- und Rettungswache 3“ eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die mit der bestätigten Entwurfsunterlage Bau weiterentwickelt wurde. 2018 hat die Rostocker Bürgerschaft über die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Vorhaben in der Dierkower Allee entschieden und damit die planungsrechtlichen Voraussetzung en für den Neubau geschaffen. Mit der Gebäudeplanung ist die Planungsgruppe Gestering Knipping aus Bremen Anfang 2019 beauftragt worden, die seit

1957 Erfahrung im Bau von Betriebshöfen, Feuer- und Rettungswachen aufweist.

Das 28,2 Millionen Euro umfassende Projekt wird mit einer Sonderbedarfszuweisung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 2,5 Millionen Euro unterstützt. Dank eines vorzeitigen genehmigten Maßnahmebeginns konnte mit den bauvorbereitenden Prozessen bereits im Frühjahr dieses Jahres begonnen werden. Neben der Baufeldfreimachung wurden in den vergangenen Monaten Amphibien auf ihrer Wanderschaft beobachtet und in benachbarte Laichgewässer umgesiedelt. „Die anschließenden Tiefbauarbeiten sind inzwischen weitestgehend abgeschlossen. In den nächsten Monaten konzentrieren wir uns auf die Rohbauarbeiten“, sagt Bauherrin und KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht.

„Bis Ende 2023 planen wir die Fertigstellung. Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 ist ein technisch anspruchsvolles Projekt. Die Inbetriebnahme der integrierten Notleitstelle wird daher auch 2024 noch ein Thema sein“, ergänzt sie.

11.02.2019 Startschuss für die Planungen der Feuer- und Rettungswache 3

Die Planungen für die Feuerwache 3 gehen in die nächste Runde: Nachdem in den vergangenen Monaten eine Machbarkeitsstudie den Standort in der Hinrichsdorfer Straße/Dierkower Allee favorisierte, konnten nun die Vergabeverfahren für die weiteren Planungsleistungen abgeschlossen werden. „Wir haben Verträge mit insgesamt vier Fachplanern geschlossen“, sagt Sigrid Hecht, Chefin vom „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“. Für die Gebäudeplanung erhielt die Planungsgruppe Gestering, Knipping, de Vries aus Bremen den Zuschlag. „Die Planungsgruppe hat bereits in der Vergangenheit in Größenordnung Feuerwachen realisiert, unter anderem die Hauptfeuer- und Rettungswache in Krefeld, das Gefahrenabwehrzentrum in Erfurt oder auch Hauptfeuerwache in Freiburg. Wir sind uns sicher, dass Rostock von dem Erfahrungsschatz profitieren wird“, bedeutet Sigrid Hecht. Die Technische Gebäudeausrüstung übernimmt die Hildebrandt + Kindt Ingenieurgesellschaft, die Frei- und Verkehrsanlagenplanung aib bauplanung und die Tragwerksplanung das Ingenieurbüro Montra Bauplanung.

Der Neubau eines Gebäudekomplexes für die Feuerwache 3 und einer neuen Freiwilligen Feuerwehr beruht auf einen Bürgerschaftsbeschluss aus dem Jahr 2016. Um den Schutz der Bewohner und Bewohnerinnen der Stadtteile Dierkow und Toitenwinkel bei Bränden und anderen Gefahrensituationen umfassend gewährleisten zu können, ist die Realisierung des Bauprojektes im Rostocker Nordosten unabdingbar. „Das ausgewählte Grundstück nahe der Autobahnzufahrt hat zusätzlich den Vorteil, dass die Betriebe im Überseehafen schnell erreichbar sind“, erklärt der zuständige Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski. Das B-Plan-Verfahren für das entsprechende städtische Grundstück ist weitestgehend abgeschlossen. „Die in der Offenlegung eingegangenen Hinweise werden bis Mai bearbeitet, sodass der B-Plan voraussichtlich im Juli dieses Jahres in Kraft treten wird“, erklärt Sigrid Hecht.

In Bezug auf den weiteren Projektverlauf werden in einem nächsten Schritt die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung erarbeitet, die letztlich Aufschluss über die Baukosten und den Bauablauf geben. Grundlage hierfür ist ein durch das Brandschutz- und Rettungsamt erarbeitetes Raumprogramm. In diesem Zusammenhang sollen drei Rettungswachen zu einer „Zentralen Rettungswache Ost“ zusammengefügt werden. Dies betrifft die Rettungswachen 13 (Seehafen) und 14 (Hannes-Meyer-Platz) sowie die Notarztwache NEF II (Uniklinik). Bei der Umsetzung des Vorhabens wird zunächst die Feuer- und Rettungswache beplant und gebaut, anschließend das Gerätehaus für eine neue Ortsteilfeuerwehr.

„Die Einsatz- und Leistungsfähigkeit der Feuer- und Rettungswachen in unserer Stadt kann nur in vollem Umfang garantiert werden, wenn wir die Voraussetzungen dafür schaffen. Dazu zählt im Wesentlichen die vernünftige, funktionale und moderne Unterbringung der Kameraden und Kameradinnen sowie der entsprechenden Löschtechnik und Einsatzfahrzeuge. Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 ist eine Zukunftsinvestition in die Sicherheit der Rostockerinnen und Rostocker“, fasst Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski zusammen.

Aktuelles

Neues Stellenangebot „IT-Mitarbeiter“ (m/w/d)

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n IT-Anwendungsbetreuer bzw. IT- Fachkraft (m/w/d) mit einschlägige Berufserfahrungen. Ihre Hauptaufgaben: ... weiterlesen

Feuer- und Rettungswache 3: Der Rohbau kann beginnen

Acht Minuten – wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen wird, haben die Beamten der Berufsfeuerwehr höchstens 480 Sekunden Zeit, um am Ort des Geschehens ... weiterlesen

Saniert und erweitert: Heinrich Heine Grundschule nach 2,5 Jahren fertiggestellt

Auf dem Campus der Grundschule Heinrich Heine ist wieder Leben eingekehrt: Nachdem der Schulstandort in den vergangenen zweieinhalb Jahren rundum erneuert ... weiterlesen
HRO Logo