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Feuerwache 3

Feuerwache 3
Dierkower Allee, 18046 Rostock

Um den Schutz der Bewohner in den Stadtteilen Dierkow und Toitenwinkel bei Bränden und Technischen Hilfe­leistungen zu verbessern, wird im Rostocker Nordosten eine neue Feuerwache errichtet. Grundlage hierfür ist ein Bürgerschafts­beschluss aus dem Jahr 2016, der die Umsetzung des städtischen Brandschutz­bedarfs­planes erfordert. Der entstehende Gebäude­komplex soll sowohl Platz für die Feuer- und Rettungs­wache 3 (FuRW3) sowie für eine neue Freiwillige Feuerwehr (FF) gewähr­leisten. Hierfür steht ein städtisches Grundstück an der Dierkower Allee zur Verfügung. Die Standort­entscheidung begünstigt zudem die Erreich­barkeit der Betriebe im Rostocker Seehafen.

In der Feuerwache 3 soll eine zentrale Rettungs­wache „Ost“ integriert werden. Es ist vorgesehen, hier die Rettungs­wachen 13 (Berufs­feuerwehr) und 14 (Arbeiter-Samariter-Bund) sowie die Notarzt­wache NEF II (jetziger Standort: Universitäts­klinik) unter­zubringen. Zusätzlich soll in dem Neubau eine zweite Notfall­leit­stelle integriert werden, die bei Ausfall der Leit­stelle und ersten Notfall­leit­stelle in der Feuer- und Rettungs­wache 1 einsatz­bereit ist. Insgesamt werden perspektivisch mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brandschutz- und Rettungs­amtes, des ASB Rostock (Rettungs­dienst) und der Universitäts­klinik (Notärzte) sowie der Freiwilligen Feuerwehr in dem Gebäude­komplex ihren Dienst verrichten.

Die Planungen für den Neubau haben bereits begonnen. An der Konzeption des Gebäudes arbeitet die Planungs­gruppe Gestering, Knipping, de Vries aus Bremen. Die Technische Gebäude­ausrüstung übernimmt die Hildebrandt + Kindt Ingenieur­gesellschaft, die Frei- und Verkehr­sanlagen­planung aib bauplanung und die Tragwerks­planung das Ingenieurbüro Montra Bauplanung. Der Bebauungs- sowie der Flächen­nutzungs­plan wurden im Mai 2019 durch die Rostocker Bürger­schaft bestätigt.


Fakten und Zahlen:

Prognostizierte Gesamtkosten: rund 24 Mio. EUR
Voraussichtliche Bauzeit: 2020 bis 2023



Artikel:

11.02.2019 Startschuss für die Planungen der Feuer- und Rettungswache 3

Die Planungen für die Feuerwache 3 gehen in die nächste Runde: Nachdem in den vergangenen Monaten eine Machbarkeitsstudie den Standort in der Hinrichsdorfer Straße/Dierkower Allee favorisierte, konnten nun die Vergabeverfahren für die weiteren Planungsleistungen abgeschlossen werden. „Wir haben Verträge mit insgesamt vier Fachplanern geschlossen“, sagt Sigrid Hecht, Chefin vom „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“. Für die Gebäudeplanung erhielt die Planungsgruppe Gestering, Knipping, de Vries aus Bremen den Zuschlag. „Die Planungsgruppe hat bereits in der Vergangenheit in Größenordnung Feuerwachen realisiert, unter anderem die Hauptfeuer- und Rettungswache in Krefeld, das Gefahrenabwehrzentrum in Erfurt oder auch Hauptfeuerwache in Freiburg. Wir sind uns sicher, dass Rostock von dem Erfahrungsschatz profitieren wird“, bedeutet Sigrid Hecht. Die Technische Gebäudeausrüstung übernimmt die Hildebrandt + Kindt Ingenieurgesellschaft, die Frei- und Verkehrsanlagenplanung aib bauplanung und die Tragwerksplanung das Ingenieurbüro Montra Bauplanung.

Der Neubau eines Gebäudekomplexes für die Feuerwache 3 und einer neuen Freiwilligen Feuerwehr beruht auf einen Bürgerschaftsbeschluss aus dem Jahr 2016. Um den Schutz der Bewohner und Bewohnerinnen der Stadtteile Dierkow und Toitenwinkel bei Bränden und anderen Gefahrensituationen umfassend gewährleisten zu können, ist die Realisierung des Bauprojektes im Rostocker Nordosten unabdingbar. „Das ausgewählte Grundstück nahe der Autobahnzufahrt hat zusätzlich den Vorteil, dass die Betriebe im Überseehafen schnell erreichbar sind“, erklärt der zuständige Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski. Das B-Plan-Verfahren für das entsprechende städtische Grundstück ist weitestgehend abgeschlossen. „Die in der Offenlegung eingegangenen Hinweise werden bis Mai bearbeitet, sodass der B-Plan voraussichtlich im Juli dieses Jahres in Kraft treten wird“, erklärt Sigrid Hecht.

In Bezug auf den weiteren Projektverlauf werden in einem nächsten Schritt die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung erarbeitet, die letztlich Aufschluss über die Baukosten und den Bauablauf geben. Grundlage hierfür ist ein durch das Brandschutz- und Rettungsamt erarbeitetes Raumprogramm. In diesem Zusammenhang sollen drei Rettungswachen zu einer „Zentralen Rettungswache Ost“ zusammengefügt werden. Dies betrifft die Rettungswachen 13 (Seehafen) und 14 (Hannes-Meyer-Platz) sowie die Notarztwache NEF II (Uniklinik). Bei der Umsetzung des Vorhabens wird zunächst die Feuer- und Rettungswache beplant und gebaut, anschließend das Gerätehaus für eine neue Ortsteilfeuerwehr.

„Die Einsatz- und Leistungsfähigkeit der Feuer- und Rettungswachen in unserer Stadt kann nur in vollem Umfang garantiert werden, wenn wir die Voraussetzungen dafür schaffen. Dazu zählt im Wesentlichen die vernünftige, funktionale und moderne Unterbringung der Kameraden und Kameradinnen sowie der entsprechenden Löschtechnik und Einsatzfahrzeuge. Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 ist eine Zukunftsinvestition in die Sicherheit der Rostockerinnen und Rostocker“, fasst Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski zusammen.
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