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Sanierung der ehemaligen Kita in der Herderstraße für die Nutzung als Hort(Abgeschlossenes Projekt)

Hortgebäude in der Herderstraße
Herderstraße 6, 18055 Rostock

Hortgebäude Herderstraße
Hortgebäude Herderstraße
Hortgebäude Herderstraße
Hortgebäude Herderstraße
Hortgebäude Herderstraße neuer Gruppenraum
neuer Gruppenraum
Architekturzeichnung
Architekturzeichnung

Das ehemalige Kindertages­stätten-Gebäude in der Herderstraße 6 wird abgerissen und es entsteht ein moderner Hort­neubau für das Stadt­gebiet. Das noch bis zum Jahr 2012 als Kinder­garten genutzte Bestands­gebäude ist aufgrund des baulichen Zustandes nicht mehr sanierungs­fähig. Der Eigen­betrieb KOE Rostock hat zur Ermittlung der Sanierungs­fähigkeit verschiedene Varianten untersuchen lassen und auch ein Neubau­konzept in Auftrag gegeben. Im Ergebnis ist ein Neubau nicht nur wirtschaftlicher, entsprechend den hohen Anforderungen an den Brand­schutz und die technische Gebäude­ausrüstung zeit­gemäßer, sondern vor allem auch wesentlich kind­gerechter.

Die steigenden Schülerzahlen und die Versorgungs­quote im inner­städtischen Bereich machen eine Erweiterung der Hort­kapazitäten erforderlich. Insgesamt wird der Neubau etwa 150 Kindern Platz bieten.

Das Objekt ist als fünf­geschossiger Neubau zzgl. einem Keller­geschoss geplant und wird eine Nutz­fläche von ca. 1 155 Quadrat­metern haben.

Im Erdgeschoss befindet sich neben dem Essbereich und einer (Lehr-) Küche auch ein Mehrzweck­raum, welcher eine gruppen­übergreifende Nutzung möglich macht und den Kontakt aller Kinder fördern soll.

In den vier Obergeschossen sind jeweils zwei große Gruppen­räume und sanitäre Einrichtungen für Mädchen und Jungen angeordnet. Ebenfalls befindet sich in jedem Geschoss ein zusätzlicher Raum, welcher eine individuelle Nutzung ermöglicht.

Im Kellergeschoss sind die Haus­anschluss-, Technik- und Lager­räume geplant sowie die Umkleide, Dusche und das WC für das Personal vorgesehen.

Mit Blick auf die Barriere­freiheit sind alle Stockwerke neben einem Treppen­haus auch über einen Aufzug verbunden.

Das konstruktive System des Neubaus wird in einem Stützen-Riegel-System umgesetzt. Diese von tragenden Trenn­wänden unabhängige Konstruktion ermöglicht es, eine eventuelle Umnutzung bzw. einen Umbau schnell und einfach zu realisieren.


Fakten und Zahlen:

Geplante Investition: ca. 2,3 Millionen Euro
Bauphase: Frühjahr 2016 bis Mitte 2017
Planungen: b3 architekten und ingenieure


Artikel zum Projekt

10.10.2017 Eigenbetrieb KOE Rostock übergibt Hortneubau an den DRK

Fenja und Agatha freuen sich über ihren neuen Hort und das Wolkenschaf.
Bei der Einweihung präsentieren die Kinder der St.-Georg-Grundschule ein kleines Programm.
In dem neuen Hortgebäude fühlt sich jeder willkommen.
Wenn in der St.-Georg-Grundschule nach dem Unterricht die Glocke den Feierabend einläutet, stürmen die Knirpse der ersten bis dritten Klasse eine Straße weiter. Dort, in der Herderstraße 6, verbringen sie seit kurzem ihre Nachmittage. Der Eigenbetrieb „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ hat dort einen neuen Hort gebaut. Einen, der Kinderherzen höher schlagen lässt. Auf jeder Etage darf geturnt, musiziert oder gebastelt werden. Die Flure sind mit bunten Kreisen verziert, die Fußböden leuchten in freundlichen Farben. In den Fenstern hängen herbstlich bunte Blätter, bemalt mit lächelnden Gesichtern.

In der Herderstraße 6 ist wieder Leben eingezogen. Bis 2012 stand auf dem Anwesen eine Kindertagesstätte. Diese genügte jedoch nicht mehr den Anforderungen einer sicheren und kindgerechten Einrichtung. Ein Gutachten zum Zustand des Gebäudes und Untersuchungen zu möglichen Sanierungsmaßnahmen verdeutlichten, dass ein Neubau die vernünftigste Option darstellte - nicht nur hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit, sondern auch entsprechend der hohen Bedingungen an den Brandschutz sowie der technischen Gebäudeausrüstung.

Im April 2016 konnte der KOE mit den Abrissarbeiten der ehemaligen Kita beginnen. Ende Juni 2016 fiel der Startschuss für den Neubau. Mit dem Schuljahr 2017/18 nahm der Träger, die DRK Rostocker Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, den Hort schließlich in Betrieb.

Insgesamt können in dem Neubau 150 Grundschüler auf mehr als 1100 Quadratmetern betreut werden. „Mit der Erweiterung der Hortkapazitäten begegnen wir den steigenden Schülerzahlen im innerstädtischen Bereich. Der Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten ließ sich mit dem Bestand nicht decken„, sagt KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht. „In kaum einer Stadt deutschlandweit nehmen so viele Eltern das Angebot einer Hortbetreuung wahr, wie in Rostock. Das spricht für die exzellente Qualität der Angebote„, ergänzt Steffen Bockhahn, Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit, Schule und Sport. Die hohe Nachfrage an Hortplätzen stelle die Stadt jedoch immer wieder vor Herausforderungen: „Kinder brauchen Platz„, begründet der Senator. Gemeinsam mit dem KOE wird stetig an Lösungen gearbeitet. Umso mehr freut es sowohl Sigrid Hecht, als auch Steffen Bockhahn, dass an diesem Standort ein Horthaus eröffnet werden konnte.

Der Neubau ist umgeben von Mehrfamilienhäusern aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In Anlehnung an die Gegebenheiten vor Ort und in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege haben die durch den KOE beauftragten Planer von b3 architekten & ingenieure ein fünfgeschossiges Gebäude entworfen, das einerseits Platz für offene Gruppenräume und andererseits für geschlossene Funktionsbereiche bietet. Im Erdgeschoss sollen ein Essbereich, eine Küche und ein Mehrzweckraum den gruppenübergreifenden Kontakt aller Kinder fördern. Die oberen vier Geschosse lassen mit jeweils zwei Gruppenräumen genügend Platz zum Spielen und Hausaufgaben machen.

Das gesamte Gebäude wurde barrierefrei erschlossen, jede Etage ist durch einen innenliegenden Fahrstuhl erreichbar. Zudem hat der seitliche Eingang des Hortes den Vorteil, dass durch die größere Entfernung zur Straße mehr Sicherheit für die Kinder gewährleistet wird.

Rund 2,5 Millionen Euro hat der Eigenbetrieb KOE Rostock in das Projekt investiert. Mandy Petruch, Prokuristin der DRK Rostocker Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, zeigt sich glücklich: „Im neuen Hortgebäude in der Herderstraße finden sich optimale Voraussetzungen. Wir sehen jedes Kind als einmalige, individuelle Persönlichkeit mit eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Interessen. Hier können wir voll und ganz darauf eingehen.“

19.10.2016 Hochbauarbeiten Hort

Errichtung Bodenplatte
Kellergeschoss
Hochbau
Hochbau
Nachdem Anfang Juli der Abriss des alten Bestandsgebäudes getan war, laufen seit der 29. Kalenderwoche die Arbeiten am Rohbau für das neue Hortgebäude.

Mittlerweile wurde die Bodenplatte gegossen, das Kellergeschoss gesetzt und die Hochbauarbeiten sind im vollen Gange. Bis zum Ende des Jahres soll der Rohbau fertiggetsellt werden, so dass anschließend die Ausbaugewerke starten können.

06.07.2016 Abriss Altbestand Herderstraße

Altbestand zum Start der Abrissarbeiten
Abriss
Abriss
Abriss
Im Zuge des Neubaus eines Hortgebäudes in der Herderstraße wurden seit Mitte Mai die Maßnahmen zum Abriss des Altbestandes ausgeführt. Mittlerweile ist der nicht mehr sanierungsfähige Altbau abgerissen und es bedarf nur noch der letzten Verbringungen des Bauschuttes bis die Rohbauarbeiten für den neuen Hort starten können.

Ab der 29. Kalenderwoche werden die Arbeiten an dem Neubau beginnen. Bis zum Ende des Jahres soll der dieser stehen, bevor zur Mitte des kommenden Jahres die Fertigstellung des Projektes avisiert ist.

Insbesondere über Bauphase des Rohbaus kommt es tagsüber zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten in der Ludwigstraße. Zu schnellen Fertigstellung des Baus sind Teile des Rohbaus bereits vorgefertigt und werden vor Ort aufgestellt. Für eventuelle Unannehmlichkeiten wird um Verständnis gebeten.

Aktuelles

2020 – ein Jahr voller Schule, Sport und Planungen

Der Wirtschaftsplan des „Eigenbetriebes Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ (KOE) ist bestätigt. ... weiterlesen

Borwin- und Warnowschule werden erweitert

Eng ist es geworden am Schulcampus Borwin-/Werner-Lindemann-Schule. Die Raumkapazitäten sind ausgeschöpft. Eine bauliche Erweiterung schafft nun Abhilfe: ... weiterlesen

Kooperative Gesamtschule in der Südstadt erneut für Förderung berücksichtigt

So kann das Jahr 2020 beginnen: Kaum hat der Unterricht wieder angefangen, hat sich in der Kooperativen Gesamtschule in der Südstadt (KGS) Besuch aus ... weiterlesen
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