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03.06.2022

Fördermittelsegen für die Sanierung Rostocker Hochbauten

Große Freude bei Schulsenator Steffen Bockhahn und KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht: Bildungsministerin Simone Oldenburg (r.) übrigbringt zwei Fördermittelbescheide aus dem Wirtschaftsministerium.
Glückliche Botschaft am Rande des Richtfestes für den Erweiterungsneubau der beruflichen Schule „Alexander Schmorell“: Simone Oldenburg, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung, brachte bei ihrem Baustellenbesuch am 03.06.2022 gleich zwei Förderbescheide aus dem Wirtschaftsministerium mit. Das Land unterstützt sowohl die Sanierung der beiden Sporthallen in der Olof-Palme-Straße 24 und 25, als auch die Modernisierung des Schulgebäudes in der Maxim-Gorki-Straße 67.
Im Kontext des Sportstätten-Sanierungsprogramms werden durch den „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ (KOE) sukzessive Sporthallen auf dem gesamten Rostocker Stadtgebiet umfassend saniert. Ein wesentlicher Bestandteil bildet dabei das Sanierungsprogramm Nord-Ost, in dessen Zusammenhang in den vergangenen sechs Jahren bereits sechs von insgesamt zehn Sporthallen in den Stadtteilen Dierkow und Toitenwinkel erneuert worden sind. Zuletzt konnte die Sporthalle in der Olof-Palme-Straße 19 zu Beginn dieses Jahres nach abgeschlossener Modernisierung wieder an die Sportlerinnen und Sportler übergeben werden. Die beiden benachbarten Hallen in der Olof-Palme-Straße 24 und 25 stehen als nächstes auf der Sanierungsliste. Beide Sporthallen wurden in den 1980er-Jahren errichtet und befinden sich in einem weitgehend unsanierten Zustand. Für ihre Sanierung werden rund 5,7 Millionen Euro veranschlagt. Als Unterstützung stehen rund 3,9 Millionen Euro aus der GRW-Förderung zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm werden Investitionen in die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur bekräftigt. Der durch das Wirtschaftsministerium M-V ausgestellte Förderbescheid beruht auf der Grundlage, dass die Sporthallen primär durch die in Toitenwinkel beheimatete Berufsschule Dienstleistung und Gewerbe zur Ausübung des pflichtigen Schulsportes genutzt werden. Dank eines vorzeitigen Maßnahmebeginns konnte mit der Umsetzung des Vorhabens bereits Ende 2021 begonnen werden. Die Fertigstellung der Sporthallen soll in 2024 abgeschlossen werden.
„Ohne die Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Bundes wäre der Weg bis zur Umsetzung eines Vorhabens oftmals steiniger. Insbesondere die GRW-Förderung wartet mit Spitzenfördersätzen auf, von denen die Hansestadt Rostock profitiert. Der KOE setzt derzeit – ebenfalls mit Mitteln aus der GRW-Förderung – eine Handvoll Großprojekte um, zu denen der Neubau der Sporthalle An der Jägerbäk, der Erweiterungsneubau für die Berufsschule Alexander Schmorell und der Foyeranbau an der Berufsschule Wirtschaft im Stephan-Jantzen-Ring zählen“, verdeutlicht Sigrid Hecht, Chefin des kommunalen Eigenbetriebes KOE. In der Maxim-Gorki-Straße 67 ist die Generalsanierung sowie die barrierefreie Erschließung des dortigen unsanierten Schulgebäudes geplant. Das Gebäude wurde in den 1970er-Jahren in der 5-Mp-Elementebauweise errichtet. Sie ist die letzte unsanierte Schule dieser Art in Rostock. Teile des Gebäudes werden derzeitig durch den Träger „ILL e.V.“ als Horteinrichtung genutzt, der Rest steht leer. Künftig sollen vor Ort der Hort, ein Jugendclub sowie das Fachgymnasium der Beruflichen Schule Dienstleistung und Gewerbe ihr Zuhause finden. Für die Sanierung des Gesamtgebäudes sowie die Herrichtung der umliegenden Außenanlagen und der geplanten Medienentflechtung sind derzeit Investitionen in Höhe von rund 12,3 Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahmen, an dem Gebäudeteil, der nach Fertigstellung der Sanierung durch die Berufsschule bezogen wird, wird dabei mit Mitteln aus der GRW-Förderung in Höhe von rund 5,12 Millionen Euro unterstützt.

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