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26.01.2009

Im Frühjahr wird losgebaut

Ostseezeitung vom 22.01.2008

In diesem Jahr beginnt der Neubau für die Grundschule Brinckmansdorf und die Sanierung des Gymnasiums in Reutershagen.

Brinckmansdorf : Am 9. Februar soll Baustart sein. Der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) hat den Ersatzneubau der Grundschule Brinckmansdorf im Vagel-Grip-Weg jetzt ausgeschrieben. Als erster Schritt wird das Baufeld freigemacht. So wird die alte Pausenhofüberdachung abgerissen, Bäume und Sträucher gerodet und eine Baustellenzufahrt angelegt. Danach beginnt der Abriss und der anschließende Rohbau für die Schule und die Gestaltung der Außenanlage einschließlich Sportanlage wie Laufbahnen, Weitsprunggrube, Kleinspielfeld sowie Spielplatz samt Geräten. In einem Jahr soll die neue Grundschule fertig sein.

„Es wird höchste Zeit, dass es endlich losgeht“, sagt Karl Scheube, Vorsitzender des Ortsbeirates. Die unklare Haushaltslage hätte den Baubeginn 2008 verzögert. Für ein Jahr lang müsse es nun eine vernünftige Übergangslösung für die Kinder geben. „Da müssen wir durch“, meint Scheube und verweist auf die Ortsbeiratssitzung am 3. Februar, da ginge es um die abschließende Baugenehmigung.

Während sich in Brinckmansdorf bald die Kräne drehen und auch in der Jenaplanschule in der Lindenstraße emsig gebaut wird, scheint es um das große Modellvorhaben Gymnasium Reutershagen ruhig geworden zu sein. Mehr als 7,6 Millionen Euro – davon 3,8 Millionen Euro Bundesmittel – sollen in das Demonstrationsprojekt „Schule und Energie“ fließen.

„Wir haben das Gymnasium in Reutershagen auf keinen Fall vergessen“, unterstreicht Schulamtsleiterin Brigitte Grüner. 2007 habe es erste Ausschreibungen gegeben und im vergangenen Jahr sei kräftig geplant worden. Es sei jedoch eine Auflage des Bundesministeriums, dass das Vorhaben wissenschaftlich begleitet werde. Da habe es ein paar Verzögerungen gegeben. Doch nun sei alles geregelt. „Im Frühjahr beginnen wir auch dort mit der Baumaßnahme“, betont Brigitte Grüner.

In Reutershagen wird nicht nur eine Schule saniert, dort entsteht ein völlig neuer Schultyp. Erstmals in einem ostdeutschen Bundesland wird ein öffentliches Gebäude gebaut, das nicht nur einen ganz geringen eigenen Energieverbrauch hat, sondern sogar überschüssige Energie abgibt. Es entsteht eine „Plus-Energie-Schule“, so der Name.

Jährlich stehen auch weiterhin rund zwölf Millionen Euro für die Schulsanierung zur Verfügung, so der Wille der Bürgerschaft. Zwischen 1990 und 2008 hat Rostock inzwischen mehr als 180 Millionen Euro ausgegeben, um die Schulgebäude zu sanieren. Obwohl die ganz dicken Brocken, wie beispielsweise das Innerstädtische Gymnasium, abgearbeitet sind, stehen noch Vorhaben mit einem geschätzten Volumen von deutlich mehr als 70 Millionen Euro auf der Liste. Ist die Schule in der Lindenstraße fertig und zieht die Jenaplanschule aus der Großen Stadtschule wieder aus, wird diese zur zentralen Musikschule Rostocks umgebaut. Dort soll dann auch das Konservatorium seine Heimat finden.

THOMAS STERNBERG






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