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29.07.2020

Start ins neue Schuljahr: Umfangreiche Baumaßnahmen für 2020/21 geplant

Rostocks Schülerzahlen steigen. 20.010 Kinder und Jugendliche starten in der kommenden Woche an Rostocks allgemeinbildenden Schulen in das neue Schuljahr. Das sind 840 mehr als im vergangenen Jahr. Sie erwerben an kommunal (15.168 Schülerinnen und Schüler) und frei getragenen Einrichtungen (4.842 Schülerinnen und Schüler) in Rostock ihre Schulbildung.

Auch bei den Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden an den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Hanse- und Universitätsstadt zeigt der Trend nach oben. 6.993 Lernende weist die Statistik für
2020/2021 aus und damit 144 mehr als im vergangenen Schul- und Ausbildungsjahr.

„Die Vorbereitung des neuen Schuljahres war von besonderen Herausforderungen geprägt. Wir sind aber optimistisch, dass durch das engagierte Zusammenwirken aller ein möglichst normaler Schulbetrieb möglich sein wird. Ganz besonders freue ich mich, dass wir das Verhältnis zwischen den kommunalen und den frei getragenen Schulen unverändert halten konnten“, unterstreicht der Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule Steffen Bockhahn.

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die kommunal getragene Schulen besuchen, blieb konstant bei 75,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 24,2 Prozent gehen in Klassen an Einrichtungen in freier Trägerschaft.

Mit großen Erwartungen zählen zum künftigen Schülerkreis 1.514 Schulanfängerinnen und –anfänger in voraussichtlich 72 neuen ersten Klassen in 20 kommunal getragenen Grundschulen bzw. Schulen mit Grundschulanteil und 305 Schulanfängerinnen und –anfänger in voraussichtlich 16 neuen ersten Klassen an acht frei getragenen Grundschulen bzw. Schulen mit Grundschulanteil.

Steigende Zahlen zeigen sich dabei auch beim Anteil der Schulanfängerinnen und –anfänger in kommunal getragenen Grundschulen.
So wuchs deren Zahl kontinuierlich von 1.188 im Jahr 2010/2011 auf 1.514 in diesem Jahr.

Insgesamt starten in diesem Jahr 1.819 ABC-Schützen in voraussichtlich
88 Klassen in einen neuen Lebensabschnitt.
Das Rostocker Schulsanierungsprogramm lief auch über die Sommerferien
2020 mit Nachdruck. Förderprogramme unterstützen einen großen Teil der Baumaßnahmen.
Die im Jahr 2018 begonnene Generalsanierung und Erweiterung der Grundschule „Heinrich Heine“ in der Warnemünder Heinrich-Heine-Straße 3 wurde zu Beginn dieses Schuljahres abgeschlossen, das Haus dem Nutzer übergeben.

Am Schulstandort in der Pablo-Picasso-Straße 45 war bereits im Schuljahr 2017/18 mit der komplexen Sanierung der Küstenschule Rostock begonnen worden. Die Sanierung erfolgte in zwei Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb. Der erste Bauabschnitt konnte bereits zum Jahresbeginn 2019 abgeschlossen werden, der zweite Bauabschnitt im ersten Schulhalbjahr 2019/20.

Die Warnowschule Rostock in der Helsinkier Straße 20 und die Borwinschule Rostock am Kabutzenhof 8 wurden im Schuljahr 2019/20 jeweils durch Containeranlagen erweitert. Für beide Schulen sind perspektivisch Neubauten bzw. Ergänzungsneubauten vorgesehen.

Darüber hinaus erhält die Berufliche Schule am Klinikum Südstadt und der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in der Schleswiger Straße 5 mit über 26 Millionen Euro Gesamtinvestition ein neues, modernes Gebäude.
Baubeginn ist im Herbst 2021, Fertigstellung im Frühjahr 2024. 1,2 Millionen Euro fließen in die Innensanierung der Kooperativen Gesamtschule Südstadt in der Mendelejewstraße 12a. Die Sanierung der Außenanlagen der Hundertwasser-Gesamtschule in der Sternberger Straße
10 lässt sich die Stadt 2,4 Millionen Euro kosten.

Im Schuljahr 2020/21 werden damit erneut umfangreiche Baumaßnahmen an Schulobjekten der Hanse- und Universitätsstadt innerh alb des Schulsanierungsprogramms kontinuierlich neu begonnen oder fortgesetzt.

Für die noch nicht oder noch nicht vollständig sanierten Schulen der
Hanse- und Universitätsstadt Rostock, für Schulneubauten und Erweiterungsbauten weist der noch offene Investitionsbedarf derzeit einen Stand von etwa 136 Millionen Euro aus.

Wesentliche Teile davon werden in der mittelfristigen Investitionsplanung des „Eigenbetriebes Kommunale Objektbewirtschaftung und –entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE)“ berücksichtigt.

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