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13.04.2016

Vorstellung des Wirtschaftsplanes 2016

Der Eigenbetrieb „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ hat auch für das Wirtschaftsjahr 2016 umfangreiche Investitionen geplant, die nicht nur das Stadtbild verschönern werden, sondern vor allem auch zur Stärkung der sozialen Infrastruktur beitragen. Insgesamt sind im Wirtschaftsplan 2016 über 51 Millionen Euro an Investitionen in kommunale Gebäude geplant. Die Geschäftstätigkeit des Eigenbetriebes KOE Rostock erstreckt sich auch im Planjahr 2016 über die Geschäftsfelder der Grundstücksbewirtschaftung für fremde Dritte (geprägt durch Investitionen im Bereich Soziales) sowie für die Hansestadt Rostock zur Erfüllung der hoheitlichen Aufgaben.

Grundstücksbewirtschaftung für fremde Dritte

Im Bereich Geschäftsfeld fremde Dritte plant der Eigenbetrieb KOE Rostock Investitionen in Höhe von etwa 24 Millionen Euro.

Das bereits 2009 begonnene Kindertagesstätten-Sanierungskonzept wird weiter fortgesetzt und insgesamt sind Investitionen von etwa 6 Millionen beabsichtigt. So sind im Jahr 2016 sowohl in der Thierfelderstraße als auch im Fritz-Triddelfitz-Weg Ersatz- und Erweiterungsneubauten geplant, welche die Bestandsgebäude ersetzen werden. Gleichfalls wird die Einrichtung „Tierhäuschen“ in der Albert-Schweitzer-Straße einer Komplettsanierung unterzogen.

Zur Absicherung der Kapazitäten an Hortplätzen plant der Eigenbetrieb KOE Rostock Investitionen von ca. 4,2 Millionen Euro. In der Herderstraße wird beispielsweise ein nicht sanierungsfähiges Bestandsgebäude abgerissen, damit an gleicher Stelle ein moderner Hortneubau zur Erweiterung der Kapazitäten an Betreuungsplätzen im Innenstadtbereich entstehen kann. Im Jahr 2016 sollen für das neue Hortgebäude 1,6 Millionen Euro investiert werden.

Im Jahr 2016 werden die Planungen für das neue Familienkompetenzzentrum in der Schleswiger-Straße abgeschlossen und die Arbeiten sollen beginnen. Allein im Jahr 2016 sind dafür rund 2,8 Millionen Euro eingeplant.

Die Hansestadt Rostock ist verpflichtet, einen gewissen Prozentsatz aller Asylbewerber und Asylbewerberinnen aufzunehmen, die nach Mecklenburg-Vorpommern kommen und auf die Kommunen verteilt werden. Dafür sind die erforderlichen Plätze in Gemeinschaftsunterkünften zu schaffen. Grundsätzlich werden alle nötigen Investitionen zur Unterbringung von Asylbegehrenden vom Land getragen. Die Refinanzierung aller durch den Eigenbetrieb KOE Rostock bereits durchgeführten und noch geplanten Maßnahmen erfolgt daher über langfristige Nutzungsvereinbarungen mit dem Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg Vorpommern bzw. durch einmalige Investitionszuschüssen durch das Landesamt. Im Jahr 2016 sind in diesem Bereich rund 5,7 Millionen Euro an Investitionen durch den Eigenbetrieb KOE Rostock geplant.

Grundstücksbewirtschaftung für die Hansestadt Rostock

Das Geschäftsfeld zur Grundstücksbewirtschaftung für die Hansestadt Rostock ist geprägt durch die Investitionen, welche der Eigenbetrieb KOE Rostock als zentraler Immobiliendienstleister für die Hansestadt Rostock plant und umsetzt. Insgesamt sind in diesem Bereich mehr als 27 Millionen Euro geplant. Davon entfallen auf den Bereich der Schul- und Sportstätten etwa 22,3 Millionen Euro.

Als wichtigste Maßnahme des kommenden Jahres ist in diesem Bereich das ehemalige Berufsschul-gebäude in der E.-Schlesinger-Straße 37 a zu nennen. Es soll zukünftig als erweiterter Schulstandort der Kooperativen Gesamtschule Südstadt genutzt werden. Um diese Pläne abzusichern, sind umfangreiche Sanierungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen an der Außenhülle und im Inneren des Gebäudes durch den Eigenbetrieb KOE Rostock umzusetzen, welche 2016 beginnen werden. Insgesamt werden so etwa 5,4 Millionen Euro investiert, im Planjahr 2016 sind es allein etwa 4 Millionen Euro. Weiterhin wird beispielsweise das ehemalige Berufsschulgebäude der Elektrotechnik in der Maxim-Gorki-Straße zur Nutzung durch die Förderschule einer Komplettsanierung unterzogen. Etwa 3,3 Millionen Euro hat der Eigenbetrieb KOE Rostock dafür im Wirtschaftsjahr 2016 vorgesehen.

Im Bereich der Verwaltung plant der Eigenbetrieb KOE Rostock rund 5 Millionen Euro an Investitionen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist dabei der Neubau eines Schaudepots für die Kunsthalle Rostock.
Der Hansestadt Rostock wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ein Zuwendungsbescheid in Höhe 4 Millionen Euro für die Erweiterung der Kunsthalle um ein Schaudepot überreicht. Mit dem Projekt sollen die städtebauliche Gesamtkonzeption für die Kunsthalle vervollständigt und der Kulturstandort in Rostock gestärkt werden.

Der etwa 27 x 27 Meter große Gebäudeneubau soll auf zwei Etagen rund 1.100 m² Ausstellungs- und Schaudepotfläche schaffen.

Die bauliche Umsetzung für die Erweiterung um das Schaudepot ist durch den Eigenbetrieb KOE Rostock für die Jahre 2017/2018 geplant. Die Sanierung des Bestandsgebäudes wird im Anschluss erfolgen. Im Jahr 2016 werden die Planungen für das Schaudepot erstellt.

Abschließend sei angemerkt, dass die bauliche Umsetzung der Projekte im Jahr 2016 allerdings maßgeblich durch den Wirtschaftsplan 2015 bestimmt ist. Der späte Erlass des Wirtschaftsplanes 2015 durch das Land im Dezember des vergangenen Jahres machte es erforderlich, viele Projekte in das laufende Kalenderjahr zu schieben.

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