Projekte

Berufsschule Alexander Schmorell
Schleswiger Str. 5, 18109 Rostock

Visualisierung Berufsschule Alexander Schmorell

Die Vision bekommt Konturen: In der Schleswiger Straße wird ein Schulcampus für die Berufliche Schule Alexander Schmorell entstehen – und zwar an dem Standort des ehemaligen Hauptsitzes der ASB Kinder- und Jugendhilfe. Nachdem der Träger im September 2018 mit seinen Angeboten in das benachbarte, durch den Eigenbetrieb KOE Rostock neu gebaute Familien­kompetenz­zentrum ziehen konnte, steht das benötigte Grundstück zur Verfügung. Um den Schulcampus entwickeln zu können, muss das Gebäude­ensemble aus DDR-Zeiten abgebrochen werden. Die ersten Maßnahmen in diesem Zusammenhang sind bereit Anfang 2019 erfolgt. Bereits in 2018 sind die Planungs­leistungen europaweit ausgeschrieben und Verhandlungs­verfahren mit den Architektur- und Ingenieur­büros geführt worden. Damit wurde die Basis für die Erarbeitung einer Entwurfs­unterlage Bau geschaffen, die wiederum Grundlage für das Baugenehmigungs­verfahren sein wird.

Die Berufsschule Alexander Schmorell betreibt eine Außen­stelle in der Danziger Straße. Die baufällige Substanz des dortigen Gebäudes lässt keine Sanierung zu. Mit dem Umzug in die Schleswiger Straße, wo auch das Haupt­gebäude der Schule verortet ist, wird die Außen­stelle geschlossen. Der Neubau soll den Schulbetrieb für rund 1 800 Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Täglich werden mehr als 1 000 Auszubildende in dem Gebäude unterrichtet. Neben Unterrichts- und Fach­unterrichts­räumen, werden Büros für das Personal sowie diverse Sonder­nutzungen wie eine Aula, ein Archiv, eine Bibliothek, ein Innenhof sowie ein Speise­saal mit Essens­ausgabe integriert. Bei der Gebäude­planung spielt außerdem das Anforderungs­profil der Berufs­schule als Ausbildungs­stätte für medizinische Berufe eine besondere Rolle.

Im März 2018 hat die Landesregierung via Kabinetts­beschluss mitgeteilt, dass das Neubau­vorhaben zu 90 Prozent gefördert wird. Hierfür werden Mittel aus der Gemeinschafts­aufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschafts­struktur“ (GWR) zur Verfügung gestellt. Nach einer ersten Kosten­schätzung sind Gesamt­investitionen in Höhe von 24,6 Millionen Euro erforderlich. Mit dem Bau kann voraus­sichtlich 2020 begonnen werden.


Fakten und Zahlen:

Bauzeit: 2020 bis 2022

Gesamtinvestitionen: 24,6 Mio. EUR

Förderung: 90 % GWR-Förderung

Gebäudeplanung: PLAN_WERK ArGe Buchholz + Schlettwein und Kruse + Fliege

Tragwerksplanung: Horn + Horn Ingenieurbüro für Bauwesen

Freianlagen: aib Bauplanung



Fördermittelgeber:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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Logos Europäische Union und Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Unsere Projekte werden unter anderem gefördert durch die Europäische Union und das Land Mecklenburg-Vorpommern.

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