Projekte

„Petritor“
Slüterstraße, 18055 Rostock

Petrikirche

Der Eigenbetrieb „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ (KOE) investiert in den kommenden drei Jahren rund drei Millionen Euro in den Wiederaufbau des Petritors und der Gestaltung des Stadteingangs an der Slüterstraße. Ziel ist es, einen attraktiven Übergang vom modernen Petriviertel zur historischen östlichen Altstadt zu schaffen. Unterstützt wird der kommunale Immobiliendienstleister bei dem Projekt durch Städtebaufördermittel.

Erstmals 1160 erwähnt, gehörte das Petritor zu den vier Haupttoren Rostocks. 1936 wurde es generalsaniert, bevor es im April 1942 bei den britischen Bombenangriffen auf die Stadt stark beschädigt wurde. 1960 wurde das Tor gesprengt.

1991 beschloss die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock, den Kernbereich der Rostocker Innenstadt zum Sanierungsgebiet zu erklären. Daraufhin wurde bis 1993 ein städtebaulicher Rahmenplan für das Stadtzentrum erarbeitet, der Grundlage für die Entwicklung des heutigen Petriviertels wurde. Der Rahmenplan dokumentiert unter anderem die städtebaulichen und funktionellen Entwicklungsziele für die historische Altstadt und deren Übergangszonen zur Kröpeliner-Tor- und zur Steintor-Vorstadt. 2008 wurde der Beschluss zum zweiten Mal fortgeschrieben. Darin vorgesehen: ein bauliches Ensemble bestehend aus Stadthäusern und einem neuen Petritor, das nicht nur die Lücke im Stadtgrundriss schließen, sondern auch die Silhouette der historischen Altstadt ergänzen soll.

Im Kontext der Beplanung des Gebietes „Stadteingang Slüterstraße“ hat die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) als städtischer Sanierungsträger im Auftrag der Hansestadt Rostock einen europaweiten Realisierungswettbewerb ausgelobt. 63 Planungsbüros reichten ihre Fassadenansichten, Grundrisse und Ideen für Verkehrs- und Freiflächenlösungen ein. Am Ende erhielt das Büro der gmp International GmbH aus Berlin den Zuschlag.

Mit der Bebauung des „Stadteingangs Slüterstraße“ soll voraussichtlich Ende 2018 begonnen werden. In der baulichen Abfolge wird zunächst das Tor realisiert, bevor der für Büronutzung und Wohnungen vorgesehene Neubau umgesetzt werden kann. Die Fertigstellung des Komplexes ist für das Jahr 2020 avisiert.



Fördermittelgeber:

Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden
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